So kalkulieren Sie Ihren Immobilienkauf richtig

3 Min.

Dieser Beitrag wurde am 6. März 2020 veröffentlicht und könnte veraltete Informationen enthalten.
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Viele Menschen stellen sich angesichts der steigenden Mietkosten die Fragen, ob sie nicht lieber auf die eigene Immobilie umsteigen sollten. Wenn die monatliche Rate für die Immobilie nicht höher ist als die Miete, warum nicht? Damit dieses Vorhaben nicht im finanziellen Ruin endet, gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte.

Bevor Sie sich überhaupt auf die Suche nach einer Immobilie machen, sollten Sie vorher Ihr Budget genau berechnen. Listen Sie alle Einnahmen und Ausgaben auf. Danach ziehen Sie alle Fixkosten und die Pauschale für die Verpflegung ab. Anstelle der bisherigen Mieten fügen Sie die zukünftigen Tilgungszahlungen bei der Bank und die zukünftigen Nebenkosen für die Gebäudeversicherung, Müllabfuhr, Heizung, Wasser und Strom hinzu. Weiterhin sollten Sie einen bestimmten Betrag pro Monat zur weiteren Verwendung zur Seite legen. Dieses Geld können Sie dann später für unvorhergesehene Reparaturen verwenden.

Die maximal mögliche Kreditsumme beim Immobilienkauf

Mit dem Ergebnis kann man dann die maximal mögliche Kreditsumme berechnen. Dazu nehmen Sie Ihr maximales Budget und multiplizieren dies mit 12. Damit erhalten Sie die maximale Jahresbelastung. Teilen Sie dieses Ergebnis dann durch die Summe von Zins- und Tilgungssatz. Das ergibt dann die maximale Darlehenssumme. Natürlich müssen Sie auch das mitgebrachte Eigenkapital dabei berücksichtigen. Als Faustregel gilt, dass Sie 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten als Eigenkapital mitbringen sollten.

Jetzt kennen Sie Ihre mögliche Kreditsumme. Allerdings machen erst die Kaufnebenkosten den Kauf so richtig teuer. Zu dem Preis, den man im Exposé sieht, kommen nämlich noch Grunderwerbsteuer, Maklercourtage und die Notargebühren hinzu. Ein Profi-Makler klärt Sie vor dem Kauf ausführlich über die zusätzlichen Kosten auf.

Immobilienkauf bei niedrigem Zinssatz

Momentan ist der Zinssatz für Immobiliendarlehen sehr niedrig. Ein echtes Glück für Immobilienkäufer. Grundsätzlich gilt dabei: Je kürzer die Zinsbindungsfrist, desto günstiger der Zinssatz. Allerdings steigen mit einer kurzen Frist auch die Unsicherheiten. Was wenn der Zins wieder steigt? Eine Absicherung gegen einen unerwarteten Anstieg des Zinssatzes bieten langfristige Zinsbindungen. Allerdings bringen diese hohen Zinssätze mit sich.

Letztlich entscheidet der Käufer allein, welche finanzielle Verpflichtung er eingehen möchte. Allerdings sollte man dabei immer bedenken, dass ein schnelles Tilgen des Schuldenberges ratsam ist. Bei einer niedrig angesetzten Tilgungsrate ist zwar der Schuldenberg geringer, aber Sie brauchen womöglich 40 Jahre, bis sie schuldenfrei sind. Da es sich aber schuldenfrei schöner lebt, wäre es sinnvoll eine Tilgungsrate von zwei bis drei Prozent pro Jahr zu wählen, um den Schuldenberg schneller abtragen zu können.

Sie suchen nach einer passenden Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen dabei.

 

 

Nicht fündig geworden:

 

https://www.bundesbank.de/resource/blob/615022/1ad824a012e919f3729f69774cc6555d/mL/s510atgv-data.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Tilgungsdarlehen

https://de.wikipedia.org/wiki/Grunderwerbsteuer_(Deutschland)

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © oksun70/Depositphotos.com

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